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Ganztag

Ganztagsprogramm der Erich Kästner Schule Baunatal  im Profil 2

Vorwort

Basierend auf den Grundideen einer IGS, erkannte das Kollegium schon frühzeitig, dass zu einer ganzheitlichen Entwicklung der Jugendlichen Bildung und Erziehung gehören. Es wurden daher – über den Pflichtunterricht hinaus – außerunterrichtliche Angebote eingerichtet, die den unterschiedlichen Interessen, Neigungen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler entsprachen. So entwickelte sich die EKS zu einer Schule mit „pädagogischer Mittagsbetreuung“ (1995). Aus dieser Tradition heraus wurden weitere vielfältige Anstrengungen unternommen, um den Anforderungen an eine „kooperative Ganztagsschule in offener Form“ (2007) gerecht zu werden. Im Prozess der Weiterentwicklung wurde ein Teamkonzept, welches wichtige Aspekte der pädagogischen Arbeit in einer Ganztagsschule umfasst, entwickelt und ab dem Schuljahr 2009/2010 jahrgangstufenweise eingeführt.

Wie die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) aufzeigt, kann eine Ganztagsschule die individuelle Entfaltung der personalen und sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen. Darüber hinaus bietet sie einen weitaus größeren Raum zum Erwerb der kognitiven und metakognitiven Kompetenzen.

Darstellung der Schule

Die Erich Kästner Schule (EKS) Baunatal ist seit ihrer Gründung 1972 eine Integrierte Gesamt-schule (IGS) für die Jahrgänge 5 bis 10. Der Einzugsbereich der Schule, im Wesentlichen die Stadt Baunatal und die Gemeinde Schauenburg, ist wirtschaftlich in besonderer Weise durch das VW-Werk als den größten Arbeitgeber Nordhessens geprägt. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus einem überwiegend ländlich geprägten Umfeld mit vielen Industriearbeiter- und Angestelltenfamilien sowie Erwerbstätigen in Handwerk- oder Dienstleistungsbetrieben und vereinzelt in der Landwirtschaft. Am Ende der Jahrgänge 9 und 10 können alle Abschlüsse für den Besuch weiterführender Schulen erreicht werden.

Neben dem gemeinsamen Lernen im Klassenverband erfolgt ab Jahrgang 6 eine Leistungsdifferenzierung in A-, B- und C-Kursen in Mathematik, ab Jahrgang 7 in Englisch und ab Jahrgang 8 in Deutsch. Ab Jahrgang 7 wird Französisch als 2. Fremdsprache erteilt.

Seit 1995 besitzt die EKS den Status einer Ganztagsschule. Dank einer umfangreichen Sanierung in den Jahren 2007/08 erhielt die Schule nicht nur modern ausgestattete Klassen- und Arbeits-räume, sondern auch die räumlichen Voraussetzungen zum weiteren Ausbau des Ganztagsangebotes. Damit ist sicher gestellt, dass sich die Schule von den bisherigen Betreuungsangeboten hin zu verstärkten Bildungs- und Erziehungsangeboten im Ganztag entwickeln kann.

Die Schule gehört dem Ausbildungsverbund mit den Studienseminaren und der Universität Kassel an und arbeitet im Rahmen des Schulverbundes Kassel Süd mit den weiterführenden Schulen und im Schulverbund der Grundschulen mit den Schulen in der Stadt Baunatal und der Gemeinde Schauenburg zusammen. Dabei stehen insbesondere Fragen eines reibungslosen Überganges zwischen den unterschiedlichen Systemen, curriculare Absprachen in den Fächern und der Austausch von Informationen über schulspezifische Planungen im Mittelpunkt.

A. Steuerung der Schule

Durch die Umsetzung eines Teamkonzeptes hat sich die pädagogische Arbeit an der Schule seit dem Schuljahr 2009/2010 sehr stark verändert. Diese Neuerungen werden nun im Zuge einer grundlegenden Überarbeitung und Neufassung auch ins Schulprogramm der EKS aufgenommen. Die Evaluationen zu den verschiedenen Aspekten der Ganztagsschulgestaltung zeigten eine deutliche Befürwortung durch die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern.

Für die Koordination der Aufgaben und Belange der Ganztagsschulgestaltung wurde eine OStR-Stelle mit besonderem Aufgabenbereich geschaffen. Als Mitglied der erweiterten Schulleitung ist eine direkte Abstimmung mit den vielfältigen Aufgaben der Schule insgesamt gewährleistet. Ihr obliegt die Zusammenarbeit mit dem Förderverein, den pädagogischen Mitarbeitern und außer-schulischen Kooperationspartnern und die Verantwortung für die Durchführung der jährlichen Evaluation.

Der Förderverein der EKS verwaltet die finanziellen Mittel aus dem Programm „Geld statt Stelle“ und schließt die Verträge mit dem Personal für die Bewirtschaftung der Cafeteria und mit den außerschulischen Mitarbeiterinnen bzw. Kooperationspartnern ab.

Der Schulleiter plant mit dem von der Gesamtkonferenz eingesetzten Finanzausschuss die Mittelaufteilung im Rahmen des „Kleinen Schulbudgets“ und stellt den Haushaltsplan auf.

Zur Sicherstellung der unterschiedlichen Ganztagsangebote kooperiert die Schule mit einer Reihe von Partnern. Zu unseren Kooperationspartnern zählen u.a.:

  • Arbeiter Samariter-Bund (Sozialarbeit)
  • Bistum Fulda (Schulseelsorge)
  • Jugendbildungswerk Baunatal
  • Jugendzentrum Second Home
  • Baunataler Diakonie Kassel
  • Sportvereine: KSV Baunatal und GSV Eintracht Baunatal
  • Nordhessischer Verkehrsverbund (Fahrbegleiter)
  • Deutsches Rotes Kreuz Schauenburg (Schulsanitätsdienst)
  • ADAC-Kreisverband
  • Stadtbücherei Baunatal
  • Polizei Baunatal
  • Deutsch-polnisches Jugendwerk
  • Hessische Landeszentrale für politische Bildung
  •  Verein für Sozialpolitik, Bildung und Berufsförderung e.V.
  • Offener Kanal Kassel/Landesmedienanstalt Hessen
  • Starthilfe Ausbildungsverbund Schwalm-Eder e.V.
  • Agentur für Arbeit

B. Unterricht und Angebote

Die Interessen der Schülerinnen und Schüler werden bei der Aufstellung der Ganztagsangebote in den Mittelpunkt gestellt. So überwiegen in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 die sportlichen Angebote, ab der Jahrgangsstufe 7 kommen Angebote zur Förderung der sozialen Kompetenzen, ab der Jahrgangsstufe 9 zur Förderung musischer Kompetenzen hinzu. Darüber hinaus gibt es mehrere jahrgangsübergreifende Projekte, wie z.B. eine Theater-AG, den Schulsanitätsdienst oder das Buddy-Projekt.

Weitere Möglichkeiten, die Stärken und Begabungen der Jugendlichen zu fördern, bestehen bei der Auswahl der Wahlpflichtkurse.

In den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch werden entsprechend des Bedarfes Förderkurse eingerichtet. In den Jahrgangsstufen 5 und 6 liegen diese Kurse vorrangig in der Zeit des „Offenen Anfanges“.

Die Berufseinstiegsbegleiterinnen und die Leiter der AG „Berufsvorbereitung“ leisten einen wichtigen Beitrag zur gezielten individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler.

Im Offenen Anfang und in der Zeit nach dem Pflichtunterricht gibt es mehrere verschiedene Sportangebote auf der Grundlage unseres Konzeptes zur Talentförderung. In den Pausen finden die Schülerinnen und Schüler Gelegenheiten für Bewegung und Sport bei Tischtennis, Basketball und Fußball auf dem Schulhof. Sie haben aber auch Möglichkeiten, sich zur Ruhe in die Schülerbücherei oder die „Oase“ zurück zu ziehen. Darüber hinaus kann die Lernwerkstatt – mit Ausnahme der großen Pause – jederzeit aufgesucht werden. In der Mittagspause können die Schülerinnen und Schüler in der Mensa ein frisch zubereitetes warmes Mittagessen einnehmen.

C. Schulkultur, Lern- und Aufgabenkultur

Die Schülerinnen und Schüler der EKS sollen die Befähigung zu eigenverantwortlichem Lernen und selbstständigem Problemlösen erlangen. Verschiedene Lern- und Arbeitstechniken sind Inhalt des Unterrichts ab dem Jahrgang 5. Zur Förderung des selbstständigen Lernens bietet unsere Lernwerkstatt eine breite Auswahl an Themen für verschiedene Unterrichtsfächer an.

Im Fach „Freies Lernen“ bekommen die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus die Möglich-keit, sich anhand eines Themenkataloges Lern- und Arbeitsmethoden anzueignen. Sie lernen, mit ihren Mitschülern zu kooperieren und eine eigene Zeitplanung zu entwickeln. Freies Lernen ist mit zwei Stunden pro Woche im Stundenplan der Jahrgänge 5 bis 7 fest verankert und wird in der Regel vom Klassenlehrer bzw. der Klassenlehrerin unterrichtet. Ein Methodenkonzept (Methodenhaus) gewährleistet, dass die im Freien Lernen vermittelten Arbeitstechniken auch im Fachunterricht verwendet und eingeübt werden.

Die Schülerinnen und Schüler kommen erst im Laufe des Nachmittages nach Hause und sollten dann über ausreichend Zeit zur freien Gestaltung verfügen. Deshalb müssen die schulischen Verpflichtungen am Nachmittag auf ein möglichst geringes Maß beschränkt werden. Eine Trennung in Schul- und Hausaufgaben sollte entfallen. Vielmehr sollten die Schüler Aufgaben erhalten, die innerhalb einer Frist zu bearbeiten sind. Dafür ist es notwendig, im Schulalltag ausreichend Zeit für individuelles Lernen und das Erledigen von Aufgaben zu schaffen.

Im Offenen Anfang und nach dem Pflichtunterricht steht den Schülerinnen und Schülern die Lernwerkstatt bis 15.15 Uhr zur Verfügung, in der sie sich Informationen beschaffen und Unterstützung bei der Erledigung ihrer Aufgaben erhalten können. Darüber hinaus können sie in der Mittagspause auch die Schülerbücherei besuchen.

Zusätzlich sollen die Schülerinnen und Schüler in einer Lernzeit die Möglichkeit erhalten, Unterrichtsinhalte individuell aufzuarbeiten und zu üben. Während der Lernzeit werden sie durch Klassen- oder Fachlehrer betreut. Fachunterricht findet überwiegend in Blöcken von Doppelstunden statt. Übungsphasen und Lernzeiten können dadurch auch gut in den Fachunterricht integriert werden.

Die EKS kommt als „bewegte Schule“ dem Bedürfnis, insbesondere dem jüngerer Schülerinnen und Schüler, nach Bewegung entgegen. Im Jahrgang 5 und 6 finden täglich Sportunterricht (4 Wochenstunden) sowie Bewegungsangebote in den Pausenzeiten (Sockensport) und im offenen Anfang statt. Bewegungsmöglichkeiten werden auch in den Unterricht integriert.

Im Schuljahr sind drei „Zeitfenster“ von mehreren Tagen fest eingeplant, in denen das Lernen an außerschulischen Lernorten und klassenübergreifende Projekte im Jahrgang umgesetzt werden. Ein ganz besonderes Highlight stellt für die Schulgemeinde die jährliche Musicalaufführung in der Stadthalle Baunatal dar. Für dieses Projekt arbeiten verschiedene Arbeitsgemeinschaften zusammen, u.a. die Theater-AG, die AG Kulissenbau und die Schulband.

D. Kooperation

Die Kooperation mit außerschulischen Partnern gehört seit langem zu den Grundlagen der Arbeit an der Erich Kästner Schule. Schon in den 90er Jahren entstanden bei der Gestaltung eines Offenen Ganztagsangebots entsprechende Verbindungen. Einige dieser Kooperationspartner sind an Planung und Durchführung von Ganztagsprojekten beteiligt.

Einige außerschulische Kooperationspartner sind inzwischen vor Ort präsent. Die Mitarbeiterin der Schulsozialarbeit steht den Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Sie gestaltet gemeinsam mit Schülern die Stille Pause und wirkt unterstützend bei der Bewältigung von Konflikten. Regelmäßig führt sie im Jahrgang 7 ein Projekt zur Suchtprävention durch.

Die Agentur für Arbeit unterstützt Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 mit einer Berufseinstiegsbegleitung. Schulseelsorge, Mediatoren, BFZ und dezentrale Erziehungshilfe stehen Lehrern, Eltern und Schülern beratend zur Seite. Die KVG bildet regelmäßig Fahrbegleiter aus, die jüngeren Schülerinnen und Schülern auf dem Weg zur Schule und nach Hause Sicherheit bieten. In Kooperation mit dem DRK ist ein Schulsanitätsdienst eingerichtet.

In Zusammenarbeit mit den anderen weiterführenden Schulen in Baunatal und Baunataler örtlichen Betrieben hat die AG Schule und Beruf ein enges Netz an Verbindungen geknüpft, das den Schülerinnen und Schülern den Einstieg ins Berufsleben erleichtern soll. Jährlich findet im Rahmen des „Cafe Beruf“ eine entsprechende Kontaktbörse statt.

Lehrkräfte und Mitglieder der Schulleitung der Erich Kästner Schule beteiligen sich am Bildungsforum Baunatal, in dem sich Vertreter aus den Schulen, der Politik und den Vereinen sowie dem Jugendbildungswerk Baunatal austauschen und gemeinsam an der Gestaltung von Bildungsangeboten in Baunatal arbeiten.

An der Schule bestehen Jahrgangsteams, die bei der Planung von Unterricht und Projekten eng zusammenarbeiten. Bei der Durchführung ihrer Vorhaben sind ihnen die Mitarbeiterinnen der Lernwerkstatt jederzeit behilflich. Innerhalb des Jahrgangsteams wird jede Klasse von zwei Klassenlehrerinnen bzw. -lehrern betreut, denen der  Unterricht in Gesellschaftslehre und dem Freien Lernen zugeordnet ist. Die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer eines Jahrgangsteams wird möglichst gering gehalten.

Die Lehrer der einzelnen Klassen jeden Jahrgangs treffen sich in regelmäßigen Abständen zu pädagogischen Beratungskonferenzen, in denen individuelle Fördermaßnahmen für die  Schülerinnen und Schüler abgestimmt werden.

E. Partizipation von Schülern und Eltern

Die Arbeit an der Erich Kästner Schule lebt auch vom Engagement der Elternschaft. Die Schule hat einen starken Förderverein, der feste und temporäre Projekte intensiv unterstützt, wie z.B. den Betrieb der Cafeteria, der Lernwerkstatt und der Schülerbücherei.

Eltern arbeiten regelmäßig aktiv in der Schule mit und unterstützen so die Schülerbücherei,  Jahrgangsprojekte oder bieten Arbeitsgemeinschaften an.

Es finden regelmäßig jahrgangsübergreifende Themenelternabende zu Bildungs- und Erziehungsfragen statt. Jedes Jahr werden auch thematische Elternkurse angeboten, um die Eltern in ihrem eigenen Erziehungsauftrag zu stärken.

Die Schülerinnen und Schüler sollen von Anfang an dazu ermutigt werden, sich aktiv in das Schulleben einzubringen. Der Klassenrat (bis einschließlich Jahrgang 7) und im Jahrgang 5 auch der Montagskreis sind wichtige Bestandteile des Ganztagskonzepts und fest im Stundenplan verankert. Der Homepage der EKS ist ein Schülerblog angegliedert, der den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit verschafft, eigene Beiträge zu veröffentlichen.

Die Schule bietet den Jugendlichen der Jahrgänge 9 und 10 die Möglichkeit, als „Buddys“ die jüngeren Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Sie werden dabei in einer AG begleitet, erhalten eine Ausbildung und ein Zertifikat. Auch beim Schulsanitätsdienst und im Fahrbegleiterprojekt lernen die Schülerinnen und Schüler, sich persönlich für Mitschüler einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.

Die Schülervertretung der EKS wird in ihrer Arbeit vom Vertrauenslehrer der Schule unterstützt. Sie bringt die Interessen der Schülerschaft u.a. bei der Raum- und Schulhofplanung, der Verabschiedung von Schülerinnen und Schülern in den Jahrgängen 9 und 10 und Schulfesten ins Schulleben ein. Die Mitglieder der SV werden u.a. durch das Jugendbildungswerk Baunatal geschult. Sie nehmen regelmäßig an den Gesamt- und Schulkonferenzen teil.

F. Schulzeit und Rhythmisierung

Der Schultag an der Erich Kästner Schule beginnt in der Regel mit einem offenen Anfang um 7.35 Uhr. Im Anschluss daran finden der Pflicht- und Wahlpflichtunterricht gemäß der Stundentafel sowie die freiwilligen Unterrichts- und Betreuungsangebote in der Zeit von 8.20 Uhr bis 16.00 Uhr statt. Am Freitag endet der Pflichtunterricht für alle Jahrgänge um 13.00 Uhr. Am Dienstag endet der Unterricht für die Jahrgänge 7 und 8 aufgrund des Konfirmandenunterrichtes am Nachmittag ebenfalls um 13.00 Uhr.

Während des offenen Anfanges sind die entsprechenden Klassenräume geöffnet und das Jahr-gangsteamzimmer ist durch eine Lehrkraft besetzt. Auch die Cafeteria ist geöffnet und bietet die Möglichkeit zum Frühstücken. Unterstützung beim Erledigen von Aufgaben erhalten die Schülerinnen und Schüler auch von den Mitarbeiterinnen der Lernwerkstatt und Schülerbücherei. Der Schulvormittag wird durch drei fünfminütige Pausen und eine 30-minütige Große Pause strukturiert. Eine 55-minütige Mittagspause verbindet den Vormittag mit dem Nachmittag. In dieser Zeit können die Schülerinnen und Schüler ein warmes Mittagessen einnehmen. Danach können sie die Angebote der pädagogischen Mittagsbetreuung (u.a. Pausen- und Sockensport) und verschiedene Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung auf dem Schulgelände nutzen. Der Pflichtunterricht beginnt nach der Mittagspause um 13.00 Uhr und endet um 14.30 Uhr. Im Anschluss daran finden Ganztagsangebote wie Arbeitsgemeinschaften, Aufgabenbetreuung, sportliche Aktivitäten und Angebote von außerschulischen Partnern statt.

Vor den Herbstferien, im Februar und vor den Sommerferien liegt jeweils eine Zeitfensterwoche. Diese Wochen dienen größeren Vorhaben in den Klassen und Jahrgängen, Projektunterricht, Besuchen außerschulischer Lernorte und Klassenfahrten im Sinne des Fahrtenkonzepts. Es findet ein jährlicher Austausch mit der Partnerstadt Vire in Frankreich und je eine Studienfahrt nach England und nach Auschwitz statt. Des Weiteren sind der Girls‘ und Boys‘ Day im April sowie das dreiwöchige Betriebspraktikum im Jahrgang 8 vor den Sommerferien im Jahresplan der Schule fest verankert.

G. Raum- und Ausstattungskonzept

Die Erich Kästner Schule besitzt dank einer abgeschlossenen Komplettsanierung gute räumliche Bedingungen für die Ganztagsschulgestaltung. So stehen folgende Einrichtungen zur täglichen Nutzung zur Verfügung:

  • die Cafeteria und Mensa
  • die Lernwerkstatt
  • die Schülerbücherei
  • Klassenräume für Förderunterricht und Aufgabenhilfe
  • die Lehrküche
  • die Sporthalle für Pausen- und Sockensport sowie AG-Angebote Sport
  • die Pausenhalle
  •  der gestaltete Pausenhof und die Schulgrünanlagen mit grünem Klassenzimmer
  • Fachräume der Fachbereiche Naturwissenschaften, Informatik, Arbeitslehre, Kunst und Musik
  • die „Oase“ als Ort der Ruhe und Entspannung
  • der Schulsanitätsraum
  • Konferenz- und Besprechungszimmer
  • die Aula mit Theaterbühne
  • ein Mehrzweck-/Aufenthaltsraum

Geplant sind für die Zukunft

  • Ruheräume sowohl für Schüler/-innen als auch für Lehrer/-innen
  • Erweiterung der Bewegungsräume, sowohl innerhalb des Gebäudes,als auch auf dem Schulgelände
  • weitere Arbeitsplätze für Lehrer/-innen
  • ein Trainingsraum für Schüler/-innen
  • Fachbereichsräume für die Hauptfächer mit der jeweiligen Fachliteratur und Arbeitsplätzen

H. Pausen- und Mittagskonzept

Die Erich Kästner Schule bietet allen Mitgliedern der Schulgemeinde im Rahmen des offenen Anfangs eine Frühstücksmöglichkeit in der Cafeteria. Während der großen Pause am Vormittag können dort täglich frisch zubereitete Snacks, Getränke und Obst ausgewählt werden. In der Mittagspause gibt es täglich wechselnde Gerichte zur Auswahl (wahlweise auch vegetarisch), welche vom Fachpersonal immer frisch vor Ort zubereitet werden. Ferner steht eine Salatbar zur Verfügung und zusätzlich montags ein Nudelgericht mit zwei Soßen zur Auswahl (ohne Vorbestellung). Zu den Gerichten werden ein Beilagensalat und Nachtischangeboten. Die Vorbestellung des Mittagessens erfolgt überwiegend online. Die Bezahlung ist bargeldlos geregelt. Die Cafeteria wird auch von den Schülerinnen und Schülern genutzt, die sich ihr eigenes Pausenbrot von zu Hause mitbringen. Nach der Tischzeit wird dieser Bereich als zusätzlicher Aufenthaltsraum genutzt.

Während der Pausen können die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Pausenangeboten teilnehmen. Sie können wählen zwischen dem Pausensport in der Sporthalle, dem Fußballspielen auf dem DFB-Feld, Basketball oder Tischtennis auf dem Schulhof oder einem freien Bewegungsspiel auf Hof und Wiese. Räume der Ruhe finden sie in der Schülerbücherei, der „Oase“ und der Lernwerkstatt.