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Vorlesewoche

Vorlesewoche im Zeichen des Trialogs der Kulturen

Die Vorlesewoche an der Erich Kästner Schule war in diesem Jahr dem Trialog der Kulturen und Religionen gewidmet. Der Baunataler Bürgermeister Manfred Schaub, die Schauenburger Bürgermeisterin Ursula Gimmler und Ute Heinemann, ehemalige Leiterin des staatlichen Schulamtes in Fritzlar, präsentierten den Neunt- und Zehn- sowie den Fünft- und Sechstklässlern unterschiedliche Bücher und Geschichten.

Manfred Schaub trug 200 Schülerinnen und Schülern aus den höheren Jahrgängen einen Auszug aus dem Buch „Mein verwundetes Herz – Das Leben der Lilli Jahn“ von Martin Doerry vor. Die Ärztin Lilli Jahn lebte im nahen Immenhausen, war im Arbeitslager Breitenau inhaftiert und wurde 1944 in Auschwitz ermordet.

Während des Lesevortrags von Ursula Gimmler konnten Fünftklässler über „die Narren von Chelm“, „Todie, den Gerissenen, und Leiser, den Knicker“ und über „Nassredin Hodscha“, den türkischen Till Eulenspiegel, schmunzeln.

Ute Heinemann präsentierte den unteren Jahrgängen einen Auszug aus einem von ihrem Mann Prof. Dr. Horst Heinemann geschriebenen Kinderroman, der an die biblische Josefsgeschichte angelehnt ist.

Die Schülerinnen und Schüler hatten Spaß an den Lesungen. Sie genossen es, in einer gemütlichen und entspannten Atmosphäre den Vortragenden zuzuhören.

Die gesamte Schulgemeinde der Erich Kästner Schule dankt den drei Vorlesern für diese schön gestaltete Schulwoche.

 

Herbert-Quandt-Stiftung