„Schule – was dann?“
Die diesjährige Berufsorientierungswoche der Jahrgänge 8 und 9 an der Erich Kästner Schule und der Theodor‑Heuss‑Schule stand erneut unter dem Motto „Schule – was dann?“ und bot den Schülerinnen und Schülern eine abwechslungsreiche Woche voller Eindrücke, Begegnungen und praktischer Erfahrungen. Koordiniert von der Kommunalen Bildungsplanung fand die Aktionswoche bereits zum dritten Mal statt und gab den Jugendlichen die Möglichkeit, neue Berufsfelder kennenzulernen und ihre eigenen Zukunftsvorstellungen weiterzuentwickeln.
Ein besonderes Highlight war das Programm „Voll motiviert“ von Osman Citir. Mit viel Humor, Energie und persönlichen Geschichten schaffte er es, die Jugendlichen mitzunehmen und ihnen Mut zu machen, eigene Wege zu gehen. Caroline Riemann, Business‑Knigge‑Trainerin, zeigte in ihren Workshops, wie entscheidend Auftreten, Körpersprache und Kommunikation im Berufsleben sind. Ein weiterer wichtiger Baustein war das Bewerbungstraining mit Daniela Hause und Meike Ludolph. Die Jugendlichen übten, wie man im Vorstellungsgespräch sicher auftritt, überzeugende Bewerbungen formuliert und digitale sowie KI‑gestützteTools sinnvoll zur Erstellung von Lebenslauf und Anschreiben nutzt. Der Verein Inspiring Girls brachte Schülerinnen mit Frauen aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern zusammen und eröffnete ihnen neue Perspektiven auf möglichen Karrierewegen.
Auch Bundespolizei und Zoll waren vertreten und gaben spannende Einblicke in ihre Arbeit. Besonders eindrucksvoll war der sportliche Eignungstest der Bundespolizei, den die Schülerinnen und Schüler in der Sporthalle absolvierten. Hier konnten sie selbst erleben, welche körperlichen Anforderungen im Auswahlverfahren eine Rolle spielen und wie vielseitig der Polizeiberuf ist.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Future Space in Kassel, wo sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit modernen Technologien beschäftigten. In diesem Jahr stand vor allem der 3D‑Druck im Mittelpunkt.
Zum Abschluss besuchte ein Teil des achten Jahrgangs der EKS den M+E‑Infotruck. Dort konnten die Jugendlichen an digitalen Steuerungen arbeiten, technische Abläufe ausprobieren und einen realistischen Eindruck von Berufen der Metall‑ und Elektroindustrie gewinnen. Ein Ausbilder von Alstom ergänzte den Besuch mit einem Vortrag über Ausbildungsmöglichkeiten und Zukunftschancen im technischen Bereich.
Die Berufsorientierungswoche hat deutlich gemacht, wie hilfreich es für die Schülerinnen und Schüler ist, verschiedene Bereiche der Arbeitswelt aus nächster Nähe zu erleben. Die vielen Eindrücke unterstützen sie dabei, eigene Interessen besser einzuschätzen und sich mit möglichen beruflichen Wegen auseinanderzusetzen. Damit ist die Woche ein fester und sinnvoller Bestandteil der Berufsorientierung an EKS und THS.
