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Jüdisches Museum

on.tour – das Jüdische Museum Berlin macht Schule

Im Rahmen des Schulenwettbewerbs „Trialog der Kulturen“ besuchte die mobile Ausstellung „on.tour“ des jüdischen Museums Berlin die Erich Kästner Schule in Baunatal. Einen ganzen Schultag lang hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 die Möglichkeit, sich intensiv mit jüdischer Geschichte, Religion und Kultur auseinanderzusetzen. Mit pädagogisch geschulten on.tour Referenten fanden Führungen und Workshops statt. Das on.tour Team erzählte bei den Führungen viel Wissenswertes und Interessantes über die Exponate und beantwortete mit Freude alle offenen Fragen der Schülerinnen und Schüler. Nach den Führungen hatten die Neunt- und Zehntklässler auch die Gelegenheit, die Ausstellung selbständig zu erkunden. Ein großes Highlight war, dass die mitgebrachten religiösen und alltäglichen Gegenstände nicht hinter Glasscheiben verschlossen, sondern zum Anfassen und Ausprobieren zur Verfügung standen. Auch waren die Schülerinnen und Schüler von den mitgebrachten großen Würfeln begeistert. In den „Würfelvitrinen“ befanden sich unterschiedliche alltägliche Gegenstände, die alle etwas mit jüdischem Leben zu tun haben, so z.B. die Levi Strauss Jeans oder die Niveacreme. Mit großem Interesse drehten und wendeten die Schülerinnen und Schüler die Würfel, um die Objekttexte zu lesen.

In den Workshops stand zum einen die Beschäftigung mit jüdischer Kindheit und Jugend nach 1945 zum anderen die Frage nach Identität, Herkunft, Glaube und Heimat im Mittelpunkt. Mit Hilfe von iPads und iPods setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Erzählungen und Interviews sowie Kindheits- und Jugendfotos auseinander. Nach einer intensiven Arbeitsphase wurden die Ergebnisse im Plenum diskutiert. Hierbei hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen miteinzubringen.

Nicht nur die Neunt- und Zehntklässler profitierten von dem Besuch des jüdischen Museums. Auch die unteren Jahrgänge hatten in der großen Pause die Gelegenheit, einen Einblick in die Ausstellung zu bekommen, mit den on.tour Referenten zu sprechen und an einem kurzen schriftlichen Quiz teilzunehmen. Ebenso konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Vornamen auf Hebräisch aufschreiben lassen.

Die Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen sowie die gesamte Schülerschaft der EKS danken dem Jüdischen Museum für diesen sehr informativen und interessant gestalteten Schultag.

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Herbert-Quandt-Stiftung