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Gottesdienst zum Holocaust-Gedenktag

Gottesdienst zum Holocaust-Gedenktag

„Die Erinnerung darf nicht enden, sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt.“ Mit diesem Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog nehmen die Schülerinnen und Schüler das Motto des Trialog-Wettbewerbs „Wurzeln erinnern – Zukunft gestalten“ auf. Verbunden ist damit der folgende Gedanke: „Nur wer sich an die Schrecken der NS-Zeit erinnert, wird daran arbeiten, dass so etwas wie Auschwitz nie wieder geschieht“.

Gottesdienst

Zehntklässler bringen ihre Gedanken zu Elie Wiesels „Die Nacht“ zur Sprache

Der gesamte Jahrgang 10 ist in der Aula versammelt. Zwei Religions- und eine Ethiklerngruppe gestalten gemeinsam die nachdenkliche Feier. Die Schülerinnen und Schüler entzünden zunächst Kerzen für die Opfer. Im Anschluss bringen Texte aus dem Buch „Die Nacht“ von Elie Wiesel den Zuhörern die Situation im Vernichtungslager nahe. Einige Zehntklässler erläutern, was sie beim Lesen dieser Texte bewegt hat. Eine von Schülern selbst geschriebene Meditation zum Bild von Marc Chagall „Die weiße Kreuzigung“ vertieft den Blick auf die Leidensgeschichte des jüdischen Volkes. Den Abschluss der durch Geigen-, Klarinetten- und Klaviermusik umrahmten Feier, bilden das Friedensgebet des Franz von Assisi und das Gebet der Vereinten Nationen sowie das gemeinsame Lied „We shall overcome“, das am Ende  der  traurigen und nachdenklichen Stunde zuversichtlich stimmt.