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Fortbildung „Junges Judentum“

Lehrerfortbildung „Junges Judentum“

Im Rahmen des Wettbewerbs „Trialog der Kulturen und Religionen“ nahmen 17 Kolleginnen und Kollegen der EKS an einer Fortbildung zum Thema „Junges Judentum“ teil. Die Fortbildung wurde den Lehrerinnen und Lehrern von der Herbert Quandt-Stiftung in den Räumlichkeiten der EKS ermöglicht.

Maja Nizguretski, Soziologin aus Berlin, möchte mit ihrer Fortbildung Vorurteile aufbrechen. Junge Juden in Deutschland, so die Referentin, wollen wie jeder andere Jugendliche als junger Mensch mit eigenen Fragen, Wünschen, Zielen und Problemen behandelt und angesprochen und nicht mit dem Holocaust in Verbindung gebracht werden. Neben aufschlussreichen Informationen über Juden in Deutschland  warb Nizguretski für Begegnungen mit jüdischen Jugendlichen in der Schule, die helfen, Klischees zu durchbrechen und antisemitischem Denken vorzubeugen. Zu diesem Zweck führte sie mit den Teilnehmern u.a. ein „Zitronenspiel“ durch, bei dem es darum ging, eine Zitrone zunächst nur durch Vorwissen zu beschreiben. Im Anschluss sollte sie durch näheres Betrachten beschrieben werden. Dieses Spiel demonstrierte eindrucksvoll die Entstehung typischer Klischeevorstellungen und gab Anlass für Diskussionen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieses Spiel auch sehr gut im Unterricht eingesetzt werden kann.

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Herbert-Quandt-Stiftung